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Kaufmann/Kauffrau im Groß- und Außenhandel

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Kaufleute im Groß- und Außenhandel arbeiten auf nationalem und internationalem Parkett im Brennpunkt der Marktwirtschaft: Sie kaufen Waren aller Art direkt bei den Herstellern oder Lieferanten und verkaufen sie an Handel, Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für einen reibungslosen Warenfluss, d.h., sie überwachen die Logistikkette, prüfen den Wareneingang sowie die Lagerbestände, bestellen Ware nach und planen die Warenauslieferung. Sie sind also diejenigen, die gewährleisten, dass ein Produkt zur rechten Zeit am richtigen Ort ist.

Sie arbeiten in Großhandelsunternehmen nahezu aller Wirtschaftszweige, z.B. in der Elektro, Fahrzeug- oder Textilindustrie. Dort verhandeln sie per Email, Telefon oder persönlich mit in- und ausländischen Geschäftspartnern, wobei Waren- und Sprachkenntnisse, Verhandlungsgeschick und angemessene Umgangsformen unerlässlich sind.

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Die Ausbildung

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und wird in der wwv als dreijährige schulische Ausbildung am Berliner Standort angeboten. Während der Ausbildung ist – je nach Neigung – eine Spezialisierung auf Groß- oder Außenhandel vorgesehen. Wobei der Außenhandel besonders für die Sprachbegabten und Reiselustigen attraktiv ist. Den Abschluss bildet die Standard-Prüfung der Industrie- und Handelskammer (IHK). Zur Vorbereitung wird in allgemein bildenden (u. a. Deutsch, Sozialkunde, Englisch und Sport) und in fachspezifischen Fächern gelernt (u. a. Handelsbetriebslehre, Betriebspraxis/Datenverarbeitung, Wirtschaftslehre u. -mathematik).

In der Berufsfachschule wir aber nicht gepaukt, sondern handlungsorientiert eingeübt:

Logistische und Beschaffungsprozesse zu planen, zu steuern und zu kontrollieren,

Marketing zu planen, durchzuführen und zu kontrollieren,

Finanzierungsentscheidungen zu treffen, Aufträge kundenorientiert zu bearbeiten,

Unternehmensergebnisse aufzubereiten, zu bewerten und zu nutzen,

gesamtwirtschaftliche Einflüsse auf ein Unternehmen zu analysieren.

Praktika in Unternehmen der Region und im europäischen Ausland runden die Ausbildung ab.

Die Perspektive

Wer die Begabung dazu hat und nicht gleich Geld verdienen muss, dem sei hier unsere einjährige Fachoberschule empfohlen. Die bringt mit dem Abitur die Fachhochschulreife und schafft damit die Voraussetzung für ein Hochschul- oder Universitätsstudium. Wer schon das Abitur hat, kann natürlich gleich zum Studium gehen und nach erfolgreichem Abschluss gleich in die Chefetage eines Handelsunternehmens einsteigen.

Der Link zu www.planet-beruf.de (hier gibt es weitere Informationen zur Ausbildung).

 
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