Private Weiterbildungsakademie für Wirtschaft und Verwaltung
gGmbH Berlin und Nauen
Die
Berliner Schulungsstätte öffnete im August 1991 ihre Pforten. In den ersten 3 Jahren
führte die WWV ausschließlich kaufmännische Umschulungs- und
Aufstiegsfortbildungskurse durch, die auf der Basis des
Arbeitsförderungsgesetzes (AFG) ausgestaltet und finanziert wurden. Die wichtigsten Kurse waren damals:
Kauffrau/-mann für Bürokommunikation
Bürokauffrau/-mann
Fachkauffrau/-mann für Organisation
Fachkraft Rechnungswesen/Finanzierung.
Mit der Eröffnung der Berufsfachschule für kaufmännische Assistenten/-innen - zuerst durch den Berliner Senat als genehmigte und ab Mai 1996 als anerkannte Privatschule - setzte ein bildungspolitisch ambitionierter Profilierungsprozess ein. Die vorwiegend schulische Berufsausbildung mit dem Bildungsgang "Kaufmännische/r Assistent/in für Datenverarbeitung" entwickelte sich zu einem stabilen, zukunftsträchtigen Leistungsbereich. Dazu kamen in den Jahren 1994 bis 1998 Fortbildungskurse für Mitarbeiter der Berliner Verwaltung auf den Gebieten der Informatik, des Verwaltungsrechts sowie der Verwaltungsreform. Im Auftrag der Berliner Verwaltungsschule führte die WWV für über 2000 Angestellte aus den Bezirken Marzahn, Lichtenberg und Hohenschönhausen Kurse durch.
Seit Oktober 1993 bietet die WWV im Auftrag des Berliner
Senats Integrationskurse für ausländische Mitbürger und Aussiedler zum Erwerb
eines staatlich anerkannten Berufsabschlusses an. Dies geschah zuerst im
kaufmännischen und ab 1995 verstärkt im Logistikbereich. Die sprachliche
Vorbereitung der Teilnehmer auf diese Kurse erfolgt in den in den „telc“-
zertifizierten WWV-Volltags- und Teilzeitsprachkursen, deren erfolgreicher
Abschluss damit europaweit anerkannt ist. Die sozialpädagogische Betreuung der
Teilnehmer/innen ist dem WWV-Team besonders wichtig, deshalb liegt diese in der
Regie einer eigenen Beratungsstelle.
Versetzt um ein Jahr startete die WWV-Schulungsstätte Nauen auf dem
Bildungsmarkt im Bundesland Brandenburg. Die Bildungsleistungen der Nauener
Dependance entwickelten sich in den zurückliegenden Jahren analog zur Berliner
Bildungsstätte.
Nach einer ersten Phase (1992-1995) mit ausschließlich AFG-geförderten
kaufmännischen Umschulungsmaßnahmen von der Ausbildung „Kauffrau/-mann für
Bürokommunikation“ über „Handelsfachpacker/-in“ bis „Kauffrau/-mann im Groß-
und Einzelhandel“ startete die WWV im August 1995 mit einer vom Land
Brandenburg genehmigten Berufsfachschule in die traditionelle Berufsausbildung
für Jugendliche.
Aus der damaligen Berufsfachschule mit 49 Schülern/-innen entwickelte sich die
heutige Berufliche Schule für Wirtschaft - als eine anerkannte Ersatzschule im
Land Brandenburg - mit den Schulformen Berufsfachschule und einjährige
Fachoberschule mit gegenwärtig mehr als 300 Schülerinnen und Schülern. Die
Jugendlichen erwarten neben der staatlich vorgegebenen Standardausbildung
zahlreiche Möglichkeiten für individuell orientierte Zusatzqualifikationen und
gut organisierte Praktika im In- und Ausland. Für multimediale Lernformen sind
sowohl der Nauener als auch der Berliner Schulteil hervorragend ausgestattet.
Eine angemessene Internatsunterbringung in Nauen komplettiert das Angebot an
die AZUBIS, sich effizient auf ihre Ausbildung konzentrieren zu können.
Sichtbare Zeichen für die erfolgreiche Entwicklung der Beruflichen Schule für
Wirtschaft - die vom Aufbau her mit einem Oberstufenzentrum vergleichbar ist -
waren im Herbst 2004 der Einzug in das neue Schulgebäude und die Eröffnung der
eigenen Turnhalle als „Sport- und Kommunikationszentrum" im Herbst 2008. Der
gesamte Schulcampus mit großzügigen Freianlagen wird im Jahr 2009 fertig
gestellt sein.
Seit Gründung der WWV verließen bisher 7503 (Stand Mai 09) erfolgreiche
Absolventen und Absolventinnen unsere Bildungseinrichtungen.
Für eine gleich bleibende pädagogische Qualität sorgt ein engagiertes Team von Lehrkräften und Mitarbeiterinnen,
die selber kontinuierlich an Fortbildungsmaßnahmen in ihrem Fachgebiet
teilnehmen.